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Bei meiner Suche nach Hinweisen und verwertbaren Daten für den Teil "1155 bis 1958" in den Geschichte(n) der Heeresflieger am Hungrigen Wolf habe ich in dänischen Geschichtspublikationen abweichende Darstellungen der Geschehnisse um 1625/1626 und späteren Ereignissen zum Buch "Geschichte Lockstedter Lager - Hohenlockstedt" und anderen Ortschroniken festgestellt. Aufzeichnungen, die ich nebenbei in verschiedenen deutschen Archivalien gefunden habe, wiesen darauf hin, daß die geschilderten Ereignisse so nicht stattgefunden haben können. Daraufhin begann ich mich mit dem Truppenübungsplatz zu beschäftigen. War die Suche nach verwertbarem Material für die Geschichte(n) der Heeresflieger am Hungrigen Wolf beschwerlich, so war das Beschaffen von verläßlichen Quellen für dieses Projekt manchmal schier unmöglich. Einzelne Bücher werden von Universitätsbibliotheken aus verständlichen Gründen nicht im Leihverkehr angeboten sondern können nur an Ort und Stelle eingesehen werden, eine in jeder Hinsicht aufwendige aber notwendige Prozedur.
Eingebettet in die Abhandlung über den Truppenübungsplatz ist die Aufstellung der "Interventionstruppe China zur Niederschlagung des Boxeraufstandes", auch bekannt unter dem Begriff "Germans to the front" (hierfür war eine Bearbeitung sämtlicher zugänglicher Regimentsgeschichten notwendig) und die holprige Ausbildung der Finnen 1915/1916. Um an haltbare Daten über den Freiheitskampf der Finnen zu kommen, konnte ich, da ich der finnischen Sprache nicht mächtig bin, nur auf finnische Unterlagen in schwedischer Sprache zurückgreifen. Die angelegte Chronologie, ist für den deutschsprachigen Raum noch einmalig und hielt der kritischen Prüfung durch den finnischen Traditionsverband des Jägerbataillon 27 e.V. stand und erhellte auch für sie bis dahin nicht gekannte Hintergründe. Der Truppenübungsplatz-Komplex sollte bereits seit 2008 fertiggestellt sein, und die Nachforschungen zu dem bisher noch nicht bearbeiteten Thema der Heeresmunitionsanstalt im Wehrkreis X, Lockstedter Lager, begonnen haben. Siegfried Schäfer im August 2009 |