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Mein aquaristischer Werdegang:


Achtung, einige Dinge sind nicht zur Nachahmung empfohlen, sie beschreiben nur wie ich und sicher auch viele andere Anfänger aufgrund von Unwissenheit und Fehlberatung, nahezu alles falsch machen können.


Es war um 1980 herum, da brachte mir mein Vater ein gebrauchtes ca. 60l Aquarium mit, was er von einem Arbeitskollegen der das Hobby aufgegeben hatte, geschenkt bekam.


Etwa zur selben Zeit haben wir einen Gartenteich angelegt, wo natürlich sofort Goldfische rein mussten. Ein paar Goldfische waren auch für mein kleines Aquarium dabei, die ebenfalls sofort eingesetzt wurden. Ich hatte sogar ein Aquarienbuch, leider aber ein sehr altes und schlechtes. Auch ein Goldfischbuch, aber über eine Einfahrzeit oder chemischen Zusammenhängen gab es da nichts zu lesen. Kurz gesagt.. die ersten Goldfische im Gartenteich, der einen Tag zuvor gefüllt wurde, starben nach wenigen Stunden an?? keine Ahnung. Vermutlich war der Chlorgehalt zu hoch.. damals stank das Wasser irgendwie nach Schwimmbad. War lange her. Irgendwie hatten wir es denn aber geschafft das Fische überlebt haben. Ich verstehe heute noch nicht wie genau. Der erste Teich war fast steril, und mit frischem Wasser gefüllt. Kein Filter oder etwas anderes...


Aber weiter mit dem Aquarium. Die Einrichtung bestand aus einer Plastikpflanze, einer Kokosnusshälfte sowie einem Tetra Brilliant Schaumstofffilter der mit einer tierisch lauten Membranpumpe angetrieben wurde. Der Bodengrund war Aquarienkies aus dem Zoogeschäft, wo ich mich vorher schlau gemacht hatte. (ein Trugschluss, wie sich später herausgestellt hat)


Das Wasser verdreckte durch die Goldfische derart schnell, das mein Vater und ich damals auf die Idee kamen das Becken etwa jeden Monat komplett auszuspuelen und den Kies und Filter durchzuwaschen. Der Vorbesitzer haette es aehnlich gemacht. Nagut, da im Buch auch nichts besseres zu lesen war, nur von vielen Wasserwechseln geschrieben wurde, beliess ich es anfangs dabei.


Spaeter kaufte ich einen Eheim Aussenfilter (irgend nen kleines Teil mit knapp 2 l Inhalt). Dieser Filter lief schon 3 Monate ca, bis ich ihn vor Dreck auskochen musste. Die Zeit war aber nur so lang, weil ich damals zu faul war es vorher zu machen.


In den naechsten Jahren ging das so in etwa weiter. Mittlerweite kochte ich das Aquarium nur noch alle 1/2 - 1 Jahr aus. Ansonsten machte ich fleissig Wasserwechsel mit einem Eimer. Der Bodengrund wurde mit einem luftbetriebenen Staubsauger regelmaessig von Mulm befreit. Ich probierte aufgrund von Beratung durch einen regionalen Fachhaendler auch einen Bodengrund aus, der schlechter nicht haette sein koennen, besonders bei den gruendelnden Goldfischen. Er bestand aus einem gepressten Torfstueck, welches man aufweichen musste. Dieses Zeug gab man denn zu unterst auf den Aquariumboden und bedeckte es mit Kies. Was soll ich sagen.. Tage spaeter schwamm der komplette Bodengrund auf der Wasseroberflaeche. Und das obwohl ich wirklich sehr sorgfaeltig vorgegangen war.


Etwa 1987 herum wollte ich einige Warmwasserfische halten. Die Goldfische waren im Teich ausquartiert. Das Aquarium war zwar absolut nicht eingefahren, aber hatte wohl Teile eines alten Filterschwammes im Filtersubstrat. Ich ging also zum oertlichen Aquaristikfachhaendler, erklaerte die Lage, mein Becken, und auch das ich erst gestern Wasser eingelassen hatte. Das waere aber schon OK, kam als Antwort. Ich fragte den Verkaeufer nach Empfehlungen fuer mein Wasser bzw der Beckengroesse. (nein ich hatte keine Wasserwerte,.. nur pH hatte ich mal gekauft). Ich solle mir einfach was aussuchen... Naja so kam ich fuer ein 60l Becken zu einen Haufen Guppies, Schwerttraeger, Feuerschwaenze, Neonsalmlern, Mini-Haien sowie 6 Kuessende Guramis. (ja, ihr lest richtig, 60, nicht 600 Liter...)


Die Fische waren ja auch anfangs ganz klein und nett anzusehen, wurden aber immer groesser. Bei den Wasserschweinen. bzw Kuessenden Guramis (Schweine wegen der Farbe) wurde mir versichert das die anfangs etwa 3cm grossen Fische maximal doppelt so gross werden. Naja ich habe die Guramis und einige andere Fische 6 Jahre gehabt. Denn hatten die Guramis mittlerweile in einem 125l Aquarium, was ich mir aufgrund der Groesse zugelegt hatte, auf einmal gelaicht und das ganze Becken versaut. Alles roch nach Fisch. Die Eier schwammen wie ein Oelfilm auf der Oberflaeche und im Aquarium herum... Die Grossen Fische sowie 6 kleine hatten ueberlebt. Ich habe sie aber spaeter einem Arbeitskollegen mit groesserem Aquarium geschenkt. Viele andere Fische starben nach dem Laichvorgang, den ich zu spaet bemerkte, an Sauerstoffmangel. Der Filtereinlauf war mit Fischeiern verstopft, so gab es fast keine Wasserbewegung. Neben den Guramis hatte ich neben anderen Fischen noch 2 Fadenfische, auch Labyrinther, wie ich aber erst spaeter erfahren hatte. Die hatten aufgrund der oberflaechlichen Luftatmung ebenfalls ueberlebt.


Mitte der 90er Jahre entdeckte ich ein paar Newsgroups. Anfangs war es Aquarium.ger aus dem Fidonetz, spaeter auch de.rec.tiere.aquaristik. Aus den Gruppen und aus Empfohlenen Fachbuechern wurde mir denn letztlich erst bewusst was ich alles falsch gemacht hatte. Ich hatte in der Zwischenzeit noch ein 160l Becken geschenkt bekommen, wo ich lange Skalare gehalten habe und wo letztlich meine Piranhas die ersten Monate als Babies verbracht haben.


Mittlerweile denke ich, das ich den groessten Teil der Wasserchemie und die prinzipiellen Zusammenhaenge recht gut verstanden habe. Es gibt auch seit Jahren keine kranken oder toten Fische mehr bei mir ;-) Und was man nicht sofort weiss, schlaegt man eben nach. Ich weiss auch nicht alles. Meist koennen studierte Chemiker, Biologen etc. das detailierter und genauer erklaeren, ich gebe mir aber alle Muehe vor allem verstaendliche Erklaerungen zu verfassen. Nicht jeder der perfekt lateinische Fisch und Pfanzennamen herunterbeten kann ist ein Fachmann. Viele verstecken hinter ihren Fachausdruecken nur ihre Inkompetenz oder haben einfach nur ein Teilwissen. (wie gesagt, ich weiss auch nicht alles, habe es aber auch nie behauptet.) Dies erlebt man besonders in Aquariengeschaeft sehr oft. Man sollte saemtlichen Empfehlungen dort extrem kritisch gegenueberstehen und sich vor dem Kauf von Chemie, Technik oder Fischen ausfuehrlich in Newsgroups informieren. Einige Haendler bieten Wassertests fuer nen paar Mark an, die auch professionell durchgefuehrt werden, anschliessend werden dem unbedarften Anfaenger diverse angeblich wichtige Zusatzmittelchen verkauft. pH zu hoch = pH minus, Phosphat zuviel = Phosphatentferner, Nitrat zuviel = Nitratentferner etc. Das meist alles ohne Erklaerung der Wirkungsweise und Nachteile der Mittel.


Womit mache ich die Bilder?


Fast saemtliche Fotos auf dieser Homepage stammen aus meinen Aquarien. Eine Ausnahme sind die Piranhababies.


Die ersten Fotos meiner Homepage wurden bis zum Jahre 2001 fast ausnahmslos mit einer Sony DCR-TRV 210 E D8-Videokamera aufgenommen und via DV-Karte in den Rechner gespielt. Keine gute Qualität, aber für eine HP durchaus ausreichend.


Anfang 2001 schaffte ich mir einen Digitalen Fotoapparat vom Typ: Canon PowerShot G1 (3,3MPixel) an. Die Fotos wurden schärfer und detailreicher.


Seit Mitte 2004 verfüge ich für Aufnahmen auch noch über eine Kamera vom Typ: Canon EOS 10D (6,3MPixel) mit ein Paar passenden Objektiven. Neuere Fotos werden großteils mit dieser Kamera gemacht werden. Nach ein wenig Einarbeitungszeit mit dieser für mich noch fremden Spiegelreflex-Kamera gelingen mir mittlerweile auch damit sehr gute Fotos. Auch wenn ich anfangs noch viele Fotos im Oma-Mode (Automatik) gemacht hatte, so stellte ich recht schnell fest, das man im manuellen Modus (M) mit ein wenig Mehraufwand wesendlich bessere Bilder hinbekommt. Insbesondere bei Fotos im Aquarium möchte ich diese geniale Kamera nicht wieder missen. Mit ein wenig Geschick, Stativ und ohne Blitz bekommt man auch sehr natürliche Fotos von Aquariendetails hin, die mir früher nie gelungen waren.


In der aktuellen Homepage sind einige Bilder bereits  aus meinem iPhone, andere meist aus einer 2005 angeschafften Kompakten Digi-Kamera Samsung Digimax S800 (8,1MPixel). Diese Kamera hatten wir uns mal für unseren Urlaub geholt. Ist sehr gut das Gerät.


Autos


Neben der Aquaristik interessiere ich mich sehr fuer Amerikanische Autos mit V8 Motoren. Ich habe diesem Thema eine eigene Seite gewidmet, die von dieser Seite auch anwaehlbar ist. (siehe weiter oben)


Nachdem ich aus familliaeren Gruenden kurzfristig auf ein grösseres Fahrzeug angewiesen war, leider aktuell nicht mehr, fuhr ich in den letzten 9 Jahren folgende Fahrzeuge:


Anfang 2002-2003 fuhr ich einen 91er Dodge Ram B350 Bus (3,5t;V8;5,9l;5,85m)

Der Camaro wurde Ende 2002 abgestossen und musste einem wirtschaftlicheren Fahrzeug, einem Ford Transit 9-Sitzer weichen, dieser wurde Mitte 2003 verkauft (in der kurzen Zeit war ich fast 50.000km mit Ihm gefahren.). Seitdem fahre ich diverse Fahrzeuge von Citroen, bis Maerz 2004 einen C5 HPI, gefolgt von einem C5 V6 Kombi, Citroen CX Leichenwagen, Citroen CX Break TRI 2.5ie, aktuell fahre ich einen Citroen C4 Grand Picasso HDI 110 Tendance in Weiss. Dieser wird wohl Mitte 2012 verkauft und gegen ein anderes Fahrzeug ersetzt.


Zuvor bin ich noch folgende Fahrzeuge gefahren:

BMW 316, BMW 535i, Pontiac Firebird Formula 5.0,

BMW 730iA V8,... Denn kam der Camaro.


Tiere


Wir haben 2 Hunde, einen Cairn Terrier (* 04/ 2002), und einen Rauhaardackel (* 04/1993, + 24.02.2009).


Der Dackel musste am 24.02.2009 leider eingeschläfert werden,

litt an einer stark vergrößerten Prostata, hatte starke Schmerzen, konnte nicht mehr richtig Koten, auch das Herz war sehr groß

und hatte nicht mehr die Leistung dies es haben könnte. Aber er hatte ein gutes, fast 16 Jähriges Hundeleben.


Computer


Des weiteren war ich vom 1990 bis 2000 Mailboxbetreiber und schon viel länger Computerfreak. Ein fast vergessenes Thema neben dem Internet. Solltet ihr die Mailbox: CLI zufällig kennen, das war meine.. ;-). Die ist aber seit Herbst 2000 offline. Und der Rechner steht immernoch hier rum...pust (staub...roechel.. hust.. keuch) Es lohnte sich halt nicht mehr. Das Internet hatte bis dato nahezu alle konventionellen Mailboxen verdrängt.


Ich habe Hobbymässig seit meiner Schulzeit mit Computern zu tun gehabt. Den Anfang bildete der der C64, Denn folgte Ende 1986 der Amiga, dem ich bis in Jahr 2000 treu geblieben bin. Bis vor kurzem lief noch meine Mailbox auf einem solchen Rechner. Privat benutzte ich allerdings ueberwiegend einen PC, auf dem Linux installiert ist. Mit Windows habe ich mich zwischenzeitlich mal herumgeplagt, aber der ganze Aufbau erinnert mich doch zu sehr an ein unflexibles DOS-System. Von der aktuellen Virenproblematik ganz zu schweigen.

Januar 2009 bin ich vom PC auf einen Apple iMac gewechselt. Das hätte ich schon viel früher machen sollen.


Ich fing mit einem Amiga 1000 an, den ich einige Jahre später durch einen A2000 ersetzte. Ausserdem habe ich noch einen 500er herumfliegen. Ein A3000 habe ich mir später für einen zuverlässigeren Mailboxbetrieb angeschafft. Der lief fast 7 Jahre im Dauerbetrieb und hatte bislang noch nicht einen Fehler gezeigt. Ein A4000, den ich mir vor ein paar Jahren gebraucht zugelegt habe, gab seinen Geist nach 1 Jahr Betrieb auf. Der Rechner konnte allerdings wieder repariert werden und steht nun herum ,-)


Auf den Computern beschaeftigte ich mich hauptsaechlich mit dem Programmieren von Tools fuer die entsprechende Mailboxsoftware. Vorwiegend in verschiedenen Basic-Dialekten, vor allem GFA- und spaeter ACE-Basic. Zwischendurch hatte ich mich auch mal in Pascal und C versucht, bin aber aufgrund von groben Programmfehlern im Compiler von Amiga HS-Pascal ab, und in C hatte ich einige Probleme die ich teilweise nicht verstanden habe, wesshalb ich das weitere herumgewurschtel in der Sprache aufgegeben habe. Ich bin eben mit Basic aufgewachsen... kann man nichts machen. Hätte die Schule damals C statt Basic Kurse als WPK angeboten, wäre ich sicher fitter in C und würde heute anders Programmieren können... 


Aktuell bin ich dabei mich in Xcode von Apple einzuarbeiten. Ich möchte in Zukunft vor allem für das iPhone Tools schreiben. Ich bin ja im Januar 2009 von Windows auf Apple gewechselt, und zwar als Mobiltelefon (iPhone 3G bzw. 4) als auch als Computer (iMac).


Beruf


Was haben wir noch vergessen,.. ach ja,... meinen Beruf. Der hat nun rein gar nichts mit Computern zu tun,.. ich bin gelernter Werkzeugmacher, arbeite aber seit 1993 als Einrichter in Firmen die Kunststoff-Verpackungen sowie vorwiegend technische und medizinische Teile aus verschiedensten thermoplastischen Kunststoffen herstellen.


MfG

Andreas