Aquarium Filtertechnik
Überlauftechnik
Aquarium Filtertechnik
Überlauftechnik

















Hallo,
Bei der Überlauftechnik geht es vor allem um das Prinzip der Kommunizierenden Röhren, aber auch um Tankverschraubungen
und externe Filterbecken.
Ich habe da eine Sammlung von Prinzip-Skizzen aus meiner alten Homepage übernommen.
Andreas







Bei diesen Skizzen handelt es sich um einen selbstregelnden Überlauf der auf dem Prinzip der kommunizierenden Röhren basiert.
Jedoch jeweils anders umgesetzt.
Die erste Skizze zeigt eine einrohrige, feste Variante. Der Überlauflevel muss beim Einbau dieses Systems sorgfältig ausprobiert werden.
Bei der 2. Skizze handelt es sich um eine mögliche Bauart mit einem runden Auffangbecken, womit man die Höhe des Überlaufes einstellen kann. Ein Problem ist dort das erstmalige Ansaugen.
1.Überlauf im Becken
Hierbei wird ein Winkel aus Glas genau in Höhe des Wasserlevels eingeklebt. In diesem Teil muss Platz für eine leistungsstarke Pumpe sein. Der Niveauschalter S1 schaltet die interne Pumpe bei unterschreiten des Niveaus ab, um ein Trockenlauf zu vermeiden.
S2 schaltet eine Zuführende Pumpe oder Ventil ab, um ein Überlaufen des Aquariums zu vermeiden.
2. Selbstregelnder Überlauf mit kleinem externen Becken.
Per kommunizierende Röhren (siehe Bilder ganz oben) wird Wasser in ein kleines angehängten Becken befördert. Dort ist ein Überlauf eingebaut, der z.B. zu einem externen Filterbecken führt.
3.Selbstregelnder Überlauf wie ganz oben.
4.Tankverschraubungen
Tankverschraubungen sind bei vielen Großprojekten üblich. Dafür werden Löcher in das Glas gebohrt und ein Anschluss mit Dichtung wird dagegen geschraubt. Wie man daraus Überläufe konstruiert ist einem freigestellt. Ich hätte Angst das durch die Spannungen das Aquarium reissen könnte.
Grundlegendes zu externen Filterbecken
Auch ich hatte bereits ein externes Filterbecken gehabt, auch wenn meines auf selben Level neben dem Aquarium gestanden hat, birgt selbst das ein hohes Risiko das irgendwas mal daneben geht wenn unvorhersehbare Umstände eintreffen.
Ist das Becken UNTER dem Wasserniveau, ist das Problem das gleiche, jedoch muss man noch genauer auf Sicherheitsvorrichtungen achten,wenn man nicht selbst baden möchte. Das kann sonst teuer werden.
Auf dem Foto oben sieht man meine Anfänge des Baus eines externes 300l Filterbeckens. Ich musste den Plan leider aus familiären Gründen verwerfen. In meinem Fall sollte das Becken in einen schlecht geheizten
Kellerraum. Daher habe ich rundum 5 cm Styropor gelegt um ein Auskühlen zu vermeiden.
Meist stellt man Filterbecken in ungenutzte Ecken. Auch ein Filterbecken sollte eine Beleuchtung haben, auch wenn es nur zu Wartungszwecken ist. Auch dort auf die Sicherheitsvorschriften achten und abgedichtete Fassungen benutzen.
Denkt bereits bei der Planung, ohne Planung geht so etwas nie gut,
an den GAU (Größter anzunehmender Unfall) Das ist in dem Fall kein Erdbeben sondern eher was passiert wenn dieses oder jenes Rohr verstopft ist. Was passiert vor allem bei Stromausfall?
Oft wird mit Aqua-Computern zur Steuerung gearbeitet, oder mit Schaltuhren. Ich habe mit Schaltuhren schon die miesesten Erfahrungen machen dürfen. Was machen Aqua-Computer beim hochfahren?
Lieber die eine Sicherheitsvorkehrung mehr einbauen, als hinterher einen Unfall riskieren.
Denkt auch an die Kommunikation zwischen der Elektrik beider Becken.
Wenn z.B. der Ablauf im Aquarium verstopft ist, was gerne passiert, denn darf die Pumpe für den Rücklauf in das Aquarium dieses NICHT zum Überlaufen bringen können. Auch beim Ausfall eines Schalters sollte das Problem nicht 100l Wasser auf den Fußboden pumpen.
Da sind teilweise kreative Ideen gefragt.
Ich würde z.B. zusätzlich zu einem elektrischen Überlaufschutz beim Zulauf ein mechanisches Schwimmerventil vorschalten.
Ein Alarmsystem wäre auch eine Idee, welches krach macht wenn Wasser auf dem Boden oder sonst wo ist, wo es nicht hingehört.
Gerade für Durchlaufbecken ist es wichtig, dass das Magnetventil am Wasserhahn im stromlosen Zustand Dicht sein muss. Es gibt da verschiedene Ausführungen. Auch gehen diese Ventile mit der Zeit kaputt oder verkalken. Aufschrauben, reinigen, zusammenbauen. Ist echt kein Akt.
Andreas