Bericht


Auf Morgens um einhalb sechs war der Abmarsch aus Rostock festgesetzt. Nach einigen Stunden stampfte und dröhnte unser Zug in den Mai hinaus und schwenkte seine Dampffahne weit über die Hügel und Wälder. Nach Holstein! nach Holstein! ratterten die Räder. Als es Mittag war, zog er seine weiße Fahne ein und rollte träg und stoppte und keuchte wie ein müder Gaul. Dann stiegen wir an einem elenden Haltepunkt aus (Wrist) und sahen uns an: Es geht auf Eins, und des Abends erst sollen wir in Lockstedt sein. Man zu! Das Lagerleben beginnt!

Und es begann bei glühender Sonne und mit Waten in tiefem schwarzen Sand. Und als wir nach mühseligem Marsch und hechtlangen Sprüngen über die endlose Heide die Baracken erreichten, sahen wir aus schwarz wie die Teufel. In Lockstedt angekommen, ich sehe aus wie der leibhaftige Mohr.

Wir schliefen mit den Leuten zusammen in den Baracken und für die erste Nacht war mir mein Lager zwischen den zwei größten Schmutzfinken der Kompanie angewiesen. Über mir aber wälzte sich ein »einjähriger Lehrer« in seinen pädagogischen Träumen und unter seinem zwei Zentner schweren Gewicht knackten und bogen sich die Bretter. Als aber, da die Lageruhr zehne schlug, ein Unteroffizier das traurige Lämpchen ausmachte, erhob sich erst zaghaft und leise, dann anschwellend zum dröhnendsten Fortissimo eine unerhörte Musik. Das schnarchte und sägte und stöhnte, das prustete und fauchte und keuchte, das zog pfeifend wie ein lungenkranker Gaul die Luft ein und stieß sie wie ein zerplatzendes Ventil wieder aus, das röchelte wie ein Sterbender, das lallte im Schlaf, das grunzte in seinem unflätigen Traum, das wieherte krankhaft und schreckhaft auf, das hustete und schnaubte und orgelte – und ein Dunst kroch aus der Finsternis, stieg aus den aufgerissenen Mündern hoch, den Betten, von den im Schlaf entblößten Leibern, das stahl sich aus den Spinden von dem Lederzeug und ranzigen Speck, das sickerte von den zum Trocknen an langen Leinen aufgehängten Strümpfen, das puffte wie ein Peletonfeuer und schwoll schließlich als dämonische Wolke aus den durchschweißten Fußlappen hoch, das wälzte sich und rollte in teuflischen Knäueln vor den verschlossenen Fenstern und warf sich, da es keinen Ausweg fand, auf mich –: da grunzte und schnalzte der Schmutzlümmel zu meiner Rechten, als fräße er Speck, ein nackter Fuß schob sich zu mir herüber, schimmerte bleich und verschwommen und krallte vor Lust die Zehen, und ein Geruch löste sich von diesen feuchten Zehen – an einer Linde, deren schwellende Knospen ich in dem bleichen Sternenlicht in einem stumpfen Glanz schimmern sah, lehnte ich wie ein weißes Gespenst und spie die Reste meines Abendessens in die Nacht. Dann stürzte ich in die Höhle zurück und raffte meine Kleider zusammen und kleidete mich im Freien an.

Hier schlich ich zwischen den Baracken umher und umkreiste das schlafende Lager, immer auf der Hut und mich vor den Patrouillen duckend, bis ich mich fröstelnd in einen Strauch verkroch. Ich zog die Knie hoch und schlang die Arme um sie, rollte mich zur kleinstmöglichen Kugel zusammen und suchte über den Doppelbegriff der körperlichen Reinheit ins Klare zu kommen. Es gelang mir nicht, und da es kälter wurde und ein Wind von der fernen See kam und gemächlich gen Osten lief, rollte ich mich noch fester zusammen und legte den Kopf auf die Knie.

Im Lager begann es sich zu rühren und da die Patrouillen eingezogen wurden, verließ ich mein Strauchlager und wärmte und schmeidigte meine steifen und kalten Glieder, dann ging ich in mein Hotel, wo ich mich umkleidete und meinen Körper in kaltem Wasser wusch, und tat dann meinen Dienst wie sonst.

Hügeliges Land war's, das wir in diesen Tagen die Kreuz und Quer durchstreiften. Heide mit vermoorten Mulden und breiten Höhenrücken, auf denen die Kiefern- und Birkenbüsche lagerten, niedriges Eichengestrüpp, alter, eben sich begrünender Buchenwald, in dessen Schatten man sich freute aus der zitternden Sonnenglut, die draußen über der Heide lag, zu flüchten; und Weiden, hochgelegene und magere, wenn sie von den Heiderücken ausliefen, und überwuchert mit Thymian und duftenden Kleearten; schwarzerdige Sumpfwiesen, wenn sie sich aus den Eichen- und Erlen- und Rotdorngestrüppen herausschälten, düsterrote Sumpfblutaugen glotzten hier und das Schaumkraut warf dort sein lilafarbenes Wogengekräusel. Überreste eines zerschossenen Dorfes lagen in ihnen und ein Bach floß durch seine Trümmer; aus einem ungangbaren Erlen- und Salweidensumpf kam er gelaufen und erzählte sich hier, indem er gemächlich über die Scherben und Ziegelstücke rollte, Geschichten mit einem alten Birnbaum, Geschichten über die Menschen, die hier einst taten, als wären sie die Essenz und der Angelpunkt der Welt; und wenn sie gut gelaunt waren, so machten sie ihre giftigen Glossen über die Beobachtungsstände, die in der Ferne kauerten wie Riesenpilze oder schwarze Erdgeschwüre, über die kahlen Stangen, wie sie tagaus, tagein ihre korbgeflochtenen Bälle ins Blaue reckten, über die steinernen Beobachtungstürme, die aussahen als hätte man eine rote Riesentanne in der Höhe ihrer ersten Zweige geköpft, und über die weißen Sandflecke, die die krepierenden Geschosse in die braune Haut der Höhenrücken gerissen hatten. Über dem allen aber hing während der ganzen Zeit unseres Aufenthalts ein wolkenloser Himmel, aus dessen Zenit die Sonne ihre brennenden und bräunenden Strahlen auf uns nieder goß. Dieses Schmoren in der Sonne, dieses Blinzeln ins Licht, wenn wir als Patrouille weitab von der Kompanie hinter einer Kiefer oder im hohen Heidekraut in Deckung gingen! Dann erhoben wir uns wohl und äugten umher und beobachteten durch das Glas die ferne einen Höhenrand anstürmenden und ankriechenden Linien – merkwürdig war es, daß ich dann auch das Feuer und Hurrarufen deutlicher wahrzunehmen glaubte; aber bald fielen wir wieder zurück und brannten und schmorten und streckten uns und blinzelten ins Licht. Der Tornister unter dem Kopf ist weicher als ein Daunenkissen und die struppige Heide elastischer als ein Federbett – dann legt man den Helm auf den Leib und faltet die Hände über der Brust, das Gewehr schläft im Arm und man sieht in den Himmel und schmort.

Und wurde Halt! geblasen, klang es aus allen Gebüschen und Mulden, von allen Höhen und sich endlos ins Braungrün verlierenden Flächen, so schulterten wir gemächlich unser Gewehr und gingen dem Lager zu, dessen Wahrzeichen, der Wasserturm, hoch über die Heide blickte. Und da glückte es uns denn wohl, erst bei schon begonnenem oder gar beendigtem Parademarsch, der täglich die Übungen abschloß, anzulangen; immer aber kehrten wir schweiß- und staubbedeckt zurück und freuten uns der täglich wachsenden Bräune unserer Haut.

In unserem Hotel hausten wir zu vieren auf einem Zimmer, dessen Ausrüstung aus vier Betten, zwei Kleiderständern, zwei Waschtischen und einem Fenstertisch bestand, auf dem sich alles zusammenfand, was nicht hängen und nicht recht auf dem Fußboden stehen konnte. Als Badewannen dienten die Waschschalen, in die wir uns hineinstellten und aus Kannen und Karaffen das köstliche kalte Wasser über uns gossen; die Bettkissen benutzten wir als Wurfgeschosse und Hiebwaffen, die Gläser als Geschütze, aus denen uns heimtückische Güsse auf den entblößten Rücken fuhren, und auf unseren Betten lagen wir nach dem Essen nackt wie die jungen Götter und freuten uns unserer Nacktheit und göttlichen Müdigkeit; der Fußboden aber war ein Tummelplatz für Stiefel und Brotbeutel, für reine und schmutzige Wäsche und stellte nach den Kissen- und Wasserschlachten einen Ort des Grauens für ein Schock derber Zimmermädchen dar. Unser Getöse empörte zwar das Haus, aber kam uns einer mit offiziellem Blick und energischem Mund, so umflogen ihn Wasserstrahlen und Kissen und so blieben wir denn unbehelligt. Des Nachmittags aber saßen wir draußen und sahen zu, wie der Mai die Lindenknospen aufbrach und die wilden Kastanien immer verlangender ihre knallgrünen Hände in die Sonne streckten, und unterhielten uns mit einem gläsernen zwei Liter fassenden Stiefel, dessen goldbrauner Inhalt zugleich als der konzentrierende Mittelpunkt unseres sorglosen Geschwätzes diente. Aber um die Stunde, wo alles stiller ward und die Sonne hinten in die Heide lief, ging ich hinauf.

Mit der aufsteigenden Sonne sind wir heute abmarschiert. Nebel lag noch in den Mulden und hing grau, da hinten ganz fern, wo der Sumpf liegen muß, aus dem der Bach kommt, in den damals die Leute Scherben geworfen haben und der sich jetzt mit dem alten Birnbaum satyrische Geschichten erzählt. Kalt war's und die Wiesen waren weiß. Hin und her sind wir marschiert, stundenlang. Durch die Eichenbüsche haben wir uns gearbeitet, Mann hinter Mann, und die blattlosen Gerten haben uns das Gesicht zerpeitscht. Durch die Kiefernbestände haben wir uns schweigend vorwärts geschlängelt, und kam eine Lichtung, dann ist es Gewehr rechts! im Laufschritt hinüber gegangen, wobei die Tornister mit einem glucksenden Ton auf unserem Rücken getanzt haben, dazu der Schweiß floß. Kanonenschläge durchschlugen die Luft, von irgendwo her; da sind wir irgendwo hin zurückgelaufen und haben uns, ich weiß nicht wo, geduckt, tief in einen Sumpf. Auf Ellbogen und Knien haben wir da gelegen, denn es lebten dort Sphagnummoose, die sich in der feuchten Nacht bis zum Platzen voll gesogen hatten, die Trunkenbolde. Weiter ist es dann gegangen, immer in den feuchten Tiefen, wo der Schweiß nicht verdunsten konnte und unser Körper uns vorgekommen ist wie ein überhitzter Kessel, dessen Ventile geschlossen sind. Immer ging es am Fuß der weiten thymianduftenden Höhen entlang, und immer durchschlugen die dumpfen Schläge die Luft. Seltsam aufregend ist es gewesen und das Reden hat nicht aufkommen wollen in der würgenden Luft. Wieder liegen wir in einem Sumpf, ein ganzes Regiment liegt in dem Sumpf. Großäugige Dotterblumen haben dort geblüht, saftstrotzend saßen sie da und fraßen mit ihren dunkelgrünen Herzblättern die Luft - als schon irgendwo Schützenlinien knatterten. Dann hieß es mit einem Male, wir sollten Kompagniekolonnen formieren, und da hat es denn ein böses Gehaste gegeben zwischen den Rotdornen und Weiden, manches Schimpfwort ist da gefallen. Dann haben wir wieder eine Weile gelegen, die Brust keuchte und der Schweiß troff. Neun Uhr ist es gewesen, wie wir da gelegen haben. Aber wie das Geknatter immer heftiger geworden ist, als es schon angefangen hat, wie ein Uhrwerk zu rasseln und zu rollen, da haben wir uns in langen Linien aufgelöst und sind gemächlich Gewehr unterm Arm die Höhe vor uns angegangen – da hat es mit einem Male Marsch! Marsch! geheißen und keuchend sind wir oben angelangt und haben uns zu gleicher Zeit lang hingeworfen.

Zwei braungrüne Wellenberge und Heide allerorts. Und auf dem anderen Berg liegt der Feind. Doch das Tal zwischen uns und ihm, die große Mulde, deren Boden nicht einzusehen ist, ist maßlos breit und sind doch die roten Flaggen, die oben in dem blauen Waldrand sich eingenistet haben, nur durch das Glas zu erkennen. Da liegt der Feind! Und fünf Kilometer sind es bis zu ihm, die wir mit unseren schnellen Sprüngen zwingen sollen. Glühend hängt die Sonne über uns und zitternd tanzt die Luft über der Heide. Vor uns, weit vor uns knattert es zuweilen, ab und zu huschen Linien auf und verschwinden gleich wieder, als hätte sie die Heide verschlungen. Die Geschütze, die soeben noch dröhnten als wollte ein Knall den anderen einfangen, schweigen; auch das Geknatter da vorne stirbt, nur die Grillen zirpen, und die Lerchen trillern, und das eigene Herz schlägt laut. Das Herz – rast! Das war ein Sprung, bei dem hat es nicht viel an einem Kilometer gefehlt! Die Pulse jagen, der Atem pfeift, ich hebe das Gewehr und versuche zu zielen; der Helm schiebt sich hoch und ein Strom braungelben Schweißes gießt von der Stirn; da entfällt es mir mit einem Knall und vor mir stiebt Sand und Heidekraut auf.

Die Luft rollt, wie ein unendlicher monotoner Donner rollt sie. Dort rechter Hand über dem Knick liegt ein hellgrauer Rauch und wie ein angekurbelter Motor rattert das herüber. Da brüllt wer: Auf das Maschinengewehr rechts schwenkt Marsch! Marsch!

Da ist der hellgraue Rauch verschwunden und wir schwenken zurück und die roten Flaggen wachsen schon, sie wachsen! – Die Sonne – glüht! Nun sind wir heran! Da liegen sie! Einen Graben haben sie sich ausgeworfen und – mit Heidekraut maskiert – ha!

Mein Herz – springt! mein Atem – röchelt! Wie die Sonne – glüht! Fünf Kilometer im Sprung, das mache uns einer nach! Allerorten hängen weiße Wolken in der Luft, kleine runde Wolken, und ein Singen und Pfeifen ist über mir. Da wirft einer die Arme hoch und legt sich auf die Seite – so lieg doch vernünftig! Verflucht! was stäubt die Erde vor mir auf? Allerorten stäubt sie auf. Ach so – 's ist Ernst.

Marsch! Marsch! – träume ich das eigentlich?

Wollen Sie nicht mit?

Ich bin doch verwundet; da bleiben ja viele liegen. Wie das Getöse wächst! Wie die weißen Wolken antanzen! Das glaub ich! Wie sie stolpern und purzeln und fallen, wie die Trunkenbolde purzeln sie! – Da pflanzen sie die Seitengewehre auf – da muß ich dabei sein! Hurra, jetzt stechen sie aufeinander los! Wie sie brüllen! Wie die Tiere. Wie die Knäuel sich wälzen! Herrgott, wie die brüllen!

Endlos breitet sich die Heide und der Mittag glüht.

Da bringt ein Hauch von ferne, von ferne – etwas Dumpfes, Taktmäßiges, Wiederkehrendes. Da spielen sie den Parademarsch, sage ich zu mir und blinzele ins Licht. Ich springe hoch und sehe mich allein in der Heide, über der die Luft in zitternden Säulen steht. Als ein schwarzer Punkt blickt der Wasserturm über den Wald – die ferne ferne Musik hat aufgehört – der Parademarsch ist aus.

Das war der elfte Mai, an dem ich an einem heißen Nachmittag allein aus der Heide zurückkehrte und unterwegs meines Traumbildes gedachte, das in mir aufgestiegen war, während ich wie tot in der glühenden Sonne lag. Eine Nachtübung war angesagt. Wir versahen uns mit wärmenden Getränken und marschierten bei untergehender Sonne ab. Es ist finster geworden, der Himmel ist bezogen und es weht ein mürrischer Wind. Ich bin mit meiner Patrouille weit voraus, meine beiden Leute habe ich links und rechts von mir postiert und mich selbst hinter einen Knick, der wie eine kreisförmige Wehr in die Nacht ragt, verborgen. Lege ich den Kopf auf die Erde, so höre ich Geräusch und Klirren. Sie buddeln da hinter uns einen Schützengraben aus. Vor mir blitzen ab und zu schwankende Lichtpünktchen, die Taschenlampen feindlicher Offizierspatrouillen, die die Sturmstellung festlegen. Sie haben sich getäuscht, ihre Stellung ist zu weit. Hin und wieder knallt es dort unten im Sumpf, hin und wieder dringt ein fernes Hurrarufen aus ihm herauf – sie schlagen sich um die Übergänge über den Bach – noch vereinzelte Schüsse fallen, und es ist, als ob ihr Knall in der stillen Nacht vor sich selber erschräke – dann rasselt nur noch der Wind im Heidekraut. Ich raffe mir dürres Gras zusammen und knie darauf, dann stütze ich die Arme auf den Knick und blicke in die Nacht.

Es ist rauh und kalt, irgend ein Licht liegt noch in der Luft und färbt die Wolken, die streifig und schwammig den Himmel bedecken, in fahles Leichengrau. Die Birken, die sich auf den Knick gepflanzt haben, sind noch nicht belaubt wie ihre Brüder in der Heide. Denn in den Sumpf, der da unten liegt, fällt allnächtlich eine dicke kalte Luft und wenn dieser Kältesee kurz nach Mitternacht beginnt überzuschäumen, so kriechen seine weißen Wellen zäh und kalt an den Höhenrändern hoch – da mögen sie noch nicht grünen. Kalt durchschauert's mich.

Schatten kriechen im Heidekraut, ducken sich, nähern sich, eine ganze Linie von ihnen schleicht und gespenstert heran. Feuer! Feuer! Da sind sie wie weggeblasen. Alarm! Alarm!

Doch da gespenstert's und schleicht's unabsehbar heran, die ganze Nacht schickt ihre Schatten vor – da rollt und rast das Feuer die weite Linie entlang und die Maschinengewehre spucken unaufhörlich ihre feurigen Zungen in die Nacht. – Im Osten beginnt es zu dämmern.

Auch meinem Körper ist elender zu Mute, als vor einem Jahr, wenn er nach der verregnetsten Nachtübung hungrig und durchnäßt und mit wunden Füßen heimstolperte. –

Es ist Nachmittag, wir liegen auf unseren Betten und rauchen, jemand meint, wir müßten beginnen Abschied vom Lager zu feiern.

Wir sind es zufrieden und kleiden uns an.

Wieder stampfte und dröhnte unser Zug und ließ seine weiße Fahne über die Hügel und Wälder rollen. Zu dreißig saßen wir in einem Güterwagen, frisch fegte die Luft durch die offenen Türen, voll schien die Sonne herein, und er stampfte und stieß und dröhnte und schaukelte und rollte, er ächzte und stöhnte in seinen Fugen.

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