Wo soll man mit der Auflistung der Entwicklungsstationen beginnen? Bei den ersten chinesischen Drachen die als „Mehrzweckwaffe“ verwendet wurden - vom "Feuerdrachen" bis
zum Einsatz von Drachen, die mit Beobachtern zum Auskundschaften feindlicher Befestigungen und
Stellungen bemannt waren. Vielleicht bei den einzelnen Stufen der Ballonentwicklung ? Auf
die Idee den Ballon für militärische Zwecke zu nutzen kamen einige
Offiziere nach den schwärmerischen Erzählungen eines Ballonfahrers.
Umgesetzt hat ein Leutnant des französischen Ingenieur Korps die Gedanken
und sie zusammengefaßt in der Denkschrift mit dem Titel "Über
die Verwendung des Ballons zu militärischen Zwecken".
Der unterschiedlichen Literatur ist zu entnehmen, daß die französische Revolutionsarmee als erste die Vorteile des Ballons nutzte und eine Art Ballontruppe aufstellte. Die Ergebnisse eines mittels Ballon durchgeführten Aufklärungsversuches bei Valenciennes 1793 waren so erfolgversprechend, daß Ballons bei Maubeuge und Charleroi für die Schlachtfeldbeobachtung eingesetzt wurden. Bei der entscheidenden Schlacht am 26.Juni 1794 bei Fleureus wurde nicht nur das Schlachtfeld aus einem Ballon beobachtet, sondern vom Ballon aus auch das eigene Artilleriefeuer geleitet. 1852 am 24.09. erster Flug des Franzosen Henri Giffard mit einem 44 Meter langen Luftschiff, das mit einer 3 PS Dampfmaschine (Propellerdurchmesser 2,5 m) angetrieben wurde. 1859 sollen in der Schlacht von Solfernino vom Ballon aus erste Versuche auf dem Gebiet der Luftbildphotographie durchgeführt worden sein. Im amerikanischen Bürgerkrieg 1862 bis 1864 verfügten Vorposten der Nordtruppen über eine Ballontelegraphenstation, die mit einem Fesselballon aus 300 m Höhe die Bewegung des Feindes verfolgte. Photographische Geländeaufnahmen wurden bereits mit Netzquadraten überzogen, dadurch waren genauere Meldungen über den Feind zu machen. 1869 erster Ballonaufstieg mit 34 Personen an Bord auf eine Höhe von 650 Metern. Erste Versuche der Gefechtsfeldaufklärung aus dem Ballon wurden 1870 in Deutschland durchgeführt. Eigens hierfür wurden am 31.08.1870 in Köln zwei Luftschiffer-Detachements zu je 20 Soldaten aufgestellt. Die Detachements verlegten nach ersten Probeflügen mit zwei Kugelballonen englischer Bauart nach Straßburg und Metz. Die Einsätze an der Front waren nicht zufriedenstellend, die Truppe am 10.10.1870 wieder aufgelöst. Im deutsch-französischen Krieg 1870-1871 setzten die Franzosen während der Belagerung von Paris mit großem Erfolg den Fesselballon zur Beobachtung des Feindes und den Freiballon zum Transport von Personal und Material ein. Als Stiftungstag der deutschen Luftschiffertruppe wird der 09.05.1884 genannt. Aus dem damals auf dem alten Ost-Bahnhof in Berlin ins Leben gerufenen, 33 Mann starken „Ballon-Detachement zur Anstellung von Versuchen mit Kaptiv-Ballons für Zwecke der Fußartillerie“ entstand im Jahre 1887 eine Luftschiffer-Abteilung und zwar in der Kaserne auf dem Tempelhofer Feld, dorthin hatte das alte Ballondetachement verlegt. 1894 trat die aufgestellte Luftschiffer-Lehranstalt hinzu. 1901 wurde das I.Luftschiffer-Bataillon mit 2 Kompanien und einer Bespannungs-Abteilung in Reinickendorf etatisiert. Am 01.06.1902 traten alle Bespannungsabteilungen der Fußartillerie zum Luftschiffer-Bataillon über. Die später bis zum Krieg aufgestellten Bataillone 2-5 dienten Luftschiffzwecken. 31.01.1885 erster Aufstieg eines deutschen Fesselballons. Ab 1894 wurden jährlich 10 Offiziere aller Waffengattungen zu einem einjährigen Ausbildungskurs zur Luftschiffer-Lehranstalt kommandiert. Die hier ausgebildeten Beobachter wurden nach dem Lehrgang auf Truppenübungsplatzaufenthalten überprüft.
Der ursprünglich genutzte Kugelballon wurde mehr und mehr vom
Drachenballon vom Typ Parseval-Sigsfeld verdrängt, der letztendlich
1896 nach eingehenden Versuchen im Heer eingeführt wurde. Vom
Ballon aus war bei gutem Wetter eine Schrägeinsicht in das Gelände
von mehr als 7 km möglich.
Am 02.07.1900 startet das erste deutsche Starrluftschiff der Zeppelin LZ-1 Das deutsche Heer kaufte LZ 3, taufte es um in Z-I Der Jungfernflug war am 09.10.1906, Z-II folgte am 26.05.1909, Z-III am 25.04.1912 Im Jahre 1914 war die Abneigung gegen die Fesselballon-Einsätze so groß, daß die Mehrzahl der Generalkommandos den weiteren Einsatz ablehnte. Eine Kriegsverwendungsfähigkeit war bis 1914 nicht nachgewiesen. Man hatte fahrlässig versäumt die Ballons beim Boxeraufstand in China und Herero Aufstand in Deutsch-Südwest-Afrika zu erproben. 1915 wurde beim großen Hauptquartier die Stelle des Chefs des Feldflugwesens geschaffen.
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1916 erlitten die Feldluftschiffer große Verluste an der Somme.
Der Feind beschoß die Ballons mit Brandmunition. Die Beobachtungsballons
wurden durch die Angriffe feindlicher Flugzeuge bedroht. Reaktion darauf war, Schutz der Ballone so oft wie möglich durch Jagdflugzeuge.
1916 Schaffung der Stelle StOLuft (Stabsoffizier der Luftschifftruppen) bei einer Heeresgruppe. 1916/1917 Umorganisation der Feldluftschiffertruppe in Abteilungsstäbe und Ballonzüge. 2-5 Ballonzüge waren unter einem Abteilungsstab zusammengefaßt. Einrichtung einer Luftschifferschule in Jüterbog. 1917 Abschluß der Umorganisation, Schaffung der Stelle KoLuft (Kommandeur der Luftschifftruppen) bei den AOK's, die Stelle StOLuft wurde gestrichen. Ausrüstung der Beobachter mit neuen Kameras. Brennweiten 70 und 120 cm, üblich war vorher 30 cm Brennweite. 1918 Bei Kriegsende bestanden 56 Abteilungsstäbe und 184 Ballonzüge. Flugzeuge1906 wurde eine Versuchskompanie für Motorluftschiffahrt beim Luftschifferbataillon in Reinickendorf aufgestellt, die am 01.04.1907 den Dienstbetrieb aufnahm. 1910 gründet das Kriegsministerium die Militärfliegerschule in Döberitz. Der zivile Pilot der Firma Albatros bildete 4 Offiziere als Piloten aus. Als Hilfspersonal hatte der Ausbilder 1 Unteroffizier und 6 Mannschaften zur Seite. Die Schule unterstand der Inspektion der Verkehrstruppen. 1911 Umwandlung der Militärfliegerschule in ein Fliegerkommando und dann in eine Lehr- und Versuchsanstalt für das Militärflugwesen. „In richtiger Erkenntnis, daß neben dem Flugzeugführer auch der taktisch gebildete Beobachter für den Erfolg der hauptsächlichen Aufgabe des Flugzeuges nämlich der Erkundung stehen müsse, hatte man von vornherein auch auf die Ausbildung von Beobachtungsoffizieren Bedacht genommen und mit der technischen Ausbildung die Weiterbildung in allen Zweigen der Taktik eingeleitet.“ Im Mai 1911 führte die Besatzung Unteroffizier Reichardt (Flugzeugführer) und Leutnant Heyne (Beobachter) im Rahmen eines Manövers den ersten Aufklärungsflug durch. Sie erkundeten die gesamte Stellung des Manövergegners zwischen Darmstadt und dem Rhein. Aus verschiedenen Armeeteilen wurden danach 22 Offiziere zur Ausbildung zum Piloten zur LuV - Anstalt kommandiert. Personalstärke der Anstalt 11 Unteroffiziere und 62 Mannschaften. Die Luftfahrzeuge waren als Zweisitzer eingerichtet, für den Führer und den Beobachter. 01.April 1912, die Lehr- und Versuchsanstalt für das Militärische Flugwesen wurde zu einem provisorischen Flieger-Bataillon mit 3 Kompanien erweitert. Etatisiert wurde die Königlich Preußische Fliegertruppe am 01.Oktober 1912. Stärke der Truppe 21 Offiziere und 306 Mann. Rumpler-Tauben und Doppeldecker wurden beschafft. Gesamtbestand am Jahresende 153 Luftfahrzeuge. Ab September 1913 begann eine weitere Umorganisation. Waren bisher die Flugzeuge der mobilen Fliegerabteilungen eingefügt, so hatte sich nach einem Manöver die Erkenntnis durchgesetzt, daß die abgerüsteten Flugzeuge den Landmarsch behinderten und daß sie für die Dauer des Marsches nicht einsetzbar waren. Die Abteilung bildete ab sofort Vor- und Nachkommandos für die Betreuung und Versorgung von Flugzeugen und Personal; und langsam begann sich die Meinung zu festigen, daß die fliegenden Einheiten einen aufwendigeren Material-, Personal- und Platzbedarf als andere Heereseinheiten hatten und die Bezeichnungen Kompanie und Bataillon irreführend waren. Dazu kam weiter, daß man erkannte, daß die Rumpler-Taube für eine Kriegsverwendung nur einen Notbehelf darstellte. Der steigende Bedarf an Piloten konnte nicht mehr allein durch Offiziere gedeckt werden. Ab 1914 wurden vermehrt Unteroffiziere und Mannschaften ausgebildet. 01.10.1913 Bildung der Inspektion Luftschiffertruppen und Fliegertruppen. Die Fliegertruppe wurde auf 4 Bataillone vermehrt. Ihnen unterstanden 11 Fliegerstationen mit 12 Kompanien. Durch Mobilmachungsbestimmungen wurden 33 Feldfliegerabteilungen aufgestellt. Die technische Entwicklung der Flugzeugtypen wurde durch den Übergang des Bewegungskrieges zum Grabenkrieg maßgeblich beeinflußt. Aus dem unbewaffneten A + B Luftfahrzeugen mit denen die Fliegertruppe ins Feld zog, hatten sich für die Zwecke der Erkundung/Aufklärung und des Artillerieschießens bewaffnete C-Flugzeuge entwickelt. Im Oktober 1915 waren 80 Feldfliegerabteilungen und 8 Artillerie-Fliegerabteilungen aufgestellt. Die neu aufgestellten Artillerieflieger-Abteilungen ähnelten in Ausrüstung und Zusammensetzung den Feldfliegerabteilungen, hatten jedoch zunächst nur 4 statt 6 C-Flugzeuge. Als Flugzeugführer waren ausschließlich Mannschaftsflieger tätig. Die Flugzeuge hatten FT an Bord, jede Fliegerabteilung 2 FT-Empfangsstationen. Im Juni 1915 waren erstmals FT-Gespräche zwischen zwei feindwärts fliegenden Flugzeugen und der Bodenstation durchgeführt worden. Im Oktober bestanden 4 Beobachter-Schulen bei Ersatzabteilungen. In Jüterbog fand die Ausbildung von Artillerie-Offizieren in Zielerkundung und Feuerbeobachtung vom Flugzeug aus statt. Bis April 1916 sind 81 Feldfliegerabteilungen und 27 Artilleriefliegerabteilungen aufgestellt, es zeichnete sich eine Spezialisierung (in Luftwaffe und Heeresflieger) ab. 08.10.1916 Einsetzung eines Kommandierenden Generals Luftstreitkräfte.
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Winter 1916/1917 Motoren mit Leistung von 200 - 260 PS wurden zugewiesen. Kampfgeschwader mußten den Schutz der Artillerieflieger übernehmen. Die Bezeichnung Artillerieflieger entfiel. Feldfliegerabteilungen und Artillerie-Fliegerabteilungen wurden als Fliegerabteilung bezeichnet, für Artillerie-Einsätze ausgebildete und ausgestattete Abteilungen fügten an die Bezeichnung der Einheit ein -A-. Bis März 1917 wurde durch Umwandlung und durch Neuaufstellung die Zahl von 48 Fliegerabteilungen und 96 Fliegerabteilungen –A– erreicht. 1914 – 1918Aufklärungsfliegerverbände waren einzelne Staffeln mit 6-9 Flugzeugen. Sie wurden unterteilt in Artillerie-, Nah-, Fern- und Nachtaufklärungsverbände sowie Divisionsstaffeln. Diese Staffeln konnten den Divisionen, Generalkommandos oder AOK's direkt oder bei Bedarf unterstellt werden.
Die Aufklärer hatten während des ersten Weltkrieges hohe Verluste. ReichswehrArtikel 198
Artikel 199
Außerkraftsetzung des Vertrages Mai 1926 Das Deutsche Reich schloß am 06.Mai 1921 ein Handelsabkommen mit Rußland. In der Folgezeit wurden wirtschaftliche und militärische Gespräche geführt. Die militärischen Verhandlungen leitete General von Seeckt.
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Vertrag von Rapallo. Verhandlungen zwischen deutscher und russischer Delegation führten am 16.April 1922 zu einem Sondervertrag. Rußland gestattete Deutschland die Benutzung von Gelände zu militärischen Zwecken, unter anderem bei Lipezk. Aus getarnten Angehörigen der Fliegerstäbe der Heeres- und Marineleitung wurde eine Kommission gebildet und nach Moskau entsandt. (Offiziell waren die Mitglieder als krank gemeldet und erhielten andere Namen) Quelle des Modells: Blue Rider Publishing
Der erste Fliegerlehrgang begann in Lipezk im Frühsommer 1925. Transport von Fokker D-XIII am 28.Mai 1925 mit der "Edmund Hugo Stinnes 4" von Stettin aus. Die restlichen Luftfahrzeuge waren zur Tarnung an andere Länder verkauft worden. Im Jahre 1923 nahm der damalige Major Student, unabhängig von der Fokker-Beschaffung, Verbindung mit Ernst Heinkel in Warnemünde auf und erteilte ihm unter strengster Geheimhaltung einen Entwicklungsauftrag zum Bau eines Land-Doppeldeckers, der als Nahaufklärer eingesetzt werden sollte. Ernst Heinkel betrieb nach Inkrafttreten der "Begriffsbestimmungen" in bescheidenem Umfange wieder Flugzeugbau. Über den Auftrag Students äußerte sich Heinkel später: "Mit der Entwicklung des ersten für die Reichswehr bestimmten Flugzeuges, der HD-17, begann in der Tat ein recht abenteuerliches Spiel mit der Überwachungskommission der Entente. Ich bin ehrlich genug zu gestehen, daß es ein Spiel war, das einen wagemutigen Mann außerordentlich reizen mußte". In der Tat steht diese Aussage für die vielen anderen Unternehmer der deutschen Luftfahrtindustrie, die - um den Anschluß an den Stand der technischen Entwicklung des Auslandes nicht zu verlieren - teils im Ausland zur Umgehung der Baubeschränkung, teils im Inland wieder anfingen Flugzeuge zu bauen. Heinkel, der nur eine einzige Halle für seinen Flugzeugbetrieb besaß, hatte eine weitere Halle gemietet, in der seine - wie er sagte - "delikaten Mustermaschinen" baute. Diese Halle bekam die Entente-Kommission nur im ausgeräumten Zustand zu sehen. Schon Stunden vor dem Eintreffen der Kommission wurden alle halb und ganz fertigen Flugzeuge, Bauteile, Vorrichtungen und Motoren auf Lastautos verladen und verschwanden in der Heide oder zwischen den Dünen. Sie tauchten erst wieder auf, wenn die Luft rein war. Die für die Reichswehr entwickelten und gebauten Heinkel-Flugzeuge waren die HD-17 und HD-21. Die HD-17 wurde nur in geringer Stückzahl gebaut und zusammen mit der HD-21 in Lipezk eingesetzt. Jährlich wurden 40 Offiziersanwärter vor dem Eintritt in die Reichswehr fliegerisch ausgebildet. Sie sollten zum personellen Grundstock für die Wiederaufrüstung der "Luftwaffe", die es noch nicht gab, werden. Die Fliegerrüstung wurde fester Bestandteil der allgemeinen Heeresrüstung, die stufenweise die Aufstellung von Jagd-, Aufklärungs- und Kurierstaffeln vorsah. Erwerb des Flugscheines auch außerhalb der Reichswehr an Fliegerschulen, einheitliche Ausbildung bis B2-Schein. Danach Besuch von Flugwettbewerben um Inübung zu bleiben. Abschluß der Ausbildung und Schulung auf Einsatzmustern war nur im Ausland möglich. Lipezk diente der Erprobung der deutschen Flugzeuge, die nach Einbau der militärischen Ausstattung taktisch-technisch erprobt wurden. Lipezk hieß zur Verschleierung auch Fliegerschule Stahr, nach dem ersten Kommandeur des Flugzentrums (1925-1929). Neben Lipezk konnte die Reichswehr den Fliegerübungsplatz Woronesch nutzen. Dem Kommandeur Lipezk unterstand die Beobachterstaffel mit zwei Heinkel HD-17 und der Beobachterlehrgang mit vier Heinkel HD-17. Der gesamte Komplex war als 4.Eskadrille eines russischen Fliegerverbandes getarnt. Altmärker und JungmärkerAltmärker wurden alle Offiziere des Reichsheeres genannt, die in Lipezk eine fliegerische Ausbildung erhielten. Jungmärker dagegen waren die Fliegeroffiziersanwärter.Die Ausbildung zum Flugzeugbeobachter betrug ein Jahr. Bei der halbjährigen Vorausbildung in Berlin lag der Schwerpunkt auf der Theorie der Lufttaktik und auf einer praktischen Funkausbildung. Ihr folgte die ebenso lange praktische fliegerische Ausbildung in Lipezk; hier wurde vor allem Navigation, Luftbildaufnahme und Auswertung sowie Luftschießausbildung betrieben. Auf einem Truppenübungsplatz in der Nähe von Woronesch wurde in enger Zusammenarbeit mit russischer Artillerie und Bodentruppen taktisches Fliegen durchgeführt und zwar unter primitivsten Verhältnissen. Insbesondere aber wurde das Einschießen der Artillerie geübt, wobei neue Einschießverfahren für Artillerieflieger ausgearbeitet und praktisch erprobt wurden. In der Zeit von 1928-1930 konnten etwa 100 Offiziere zum Flugzeug-Beobachter ausgebildet werden.
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Der Nahaufklärer Focke-Wulf FW-39 schied 1931 aufgrund der Erprobungsergebnisse aus dem Rüstungsprogramm der Reichswehr aus. 1929 Ausschreibung an die Luftfahrtindustrie zur Konstruktion eines Nahaufklärers. Das in Lipezk erprobte Nahaufklärungsflugzeug war die Heinkel HD-17. Es wurde eine Albatros L-76/77 später L-78 als "Erkudista" (Erkundungsflugzeug für die Divisionsnahaufklärerstaffeln). Weiter sollten entwickelt werden: Najaku = Nachtjagd und Erkundungsflugzeug, Erkunigros = Erkundungsflugzeug für mittlere und große Entfernung sowie mittlerer Bomber und Heitag = Heimatjagdeinsitzer 1930 Zurückverlegung der Beobachterausbildung nach Deutschland, die Piloten wurden an der D.V.S. Deutsche Verkehrsfliegerschule G.m.b.H. Braunschweig, Anfänger in Schleißheim ausgebildet. Am 19.Mai 1930 wurde vom Chef der Heeresleitung Oberstleutnant Felmy das Rüstungsvorhaben der Periode von 1931-1937 befohlen. Dabei wurde unter anderem auch festgelegt, daß im Mobilmachungsfall (A-Fall) für den Chef der Heeresleitung, für jedes Armeeoberkommando (AOK) und Generalkommando (GenKdo) eine Aufklärungsstaffel, zwei Jagdgeschwader und ein Nachtbombergeschwader bereitzustellen wären. Dabei wurden die Begriffe "Luftstreitkräfte" bzw. "Luftschutzkräfte" dahingehend definiert, daß sie Hilfswaffen von Heer bzw Marine seien und sich ihre Kampfhandlungen in den Land- oder Seekrieg einzufügen hätten. Die Firma Heinkel entwickelte in den Jahren 1930-1931 die He-46, ein Nahaufklärungs- und Artilleriebeobachtungsflugzeug. Als Ergebnis der ab 1932 für die geplante Aufstellung der Heeresfliegerverbände durchgeführten Erprobungen wurden der Fernaufklärer He-45 und der Nahaufklärer He-46, die Jagdflugzeuge Ar-64 und He-51 sowie das Bombenflugzeug Do-11 ausgewählt und für die Serienfertigung vorgesehen. Gemessen an der Rüstungsentwicklung anderer Staaten, waren alle Flugzeugmuster den entsprechenden Konstruktionen des Auslandes ebenbürtig. Mitte der zwanziger und zu Beginn der dreißiger Jahre wurden Reklamestaffeln aufgestellt und Fliegerschulen aufgebaut. Die Reklamestaffeln waren die ersten wirklich fliegenden Verbände der Reichsheeres. Ihre Aufgabe war es, in den Manövern der Reichswehr die Fliegerzieldarstellung durchzuführen, und darüber hinaus den Aufklärungs- und Verbindungsdienst für die Truppenführung sicherzustellen. Die Bezeichnung war eine Folge der Tarnmaßnahmen, wonach die Flugzeuge zu Reklame- und Werbezwecken der Industrie eingesetzt wären. Die Standorte waren Berlin-Staaken, Königsberg i.Pr. und Fürth bei Nürnberg. Die Fliegerschulen, die über nach außen hin getarnte militärische Ausbildungseinrichtungen verfügten, lagen in Braunschweig, Jüterbog, Schleißheim bei München, Würzburg und Warnemünde, letztere diente der Seefliegerausbildung. Ferner wurden zwei in Rendsburg liegende Schwadronen einer Heeresfahrabteilung in eine Kadereinheit für die Fliegertruppe umgewandelt, aus der Unteroffiziere und Mannschaften für die Laufbahnzweige der Bordfunker, Bordmechaniker, Fliegerschützen und des Bodenpersonals hervorgingen. Am 24.Januar 1933 erfolgt die Trennung der "Inspektion der Flieger" von der "Inspektion der Waffenschulen". Aus Hermann Görings "Reichskommissariat für Luftfahrt" entstand am 27.April 1933 das "Reichsluftfahrtministerium". Mit Wirkung vom 15.Mai 1933 wurde dann der gesamte Komplex der geheimen Reichsfliegerei, das sogenannte "Luftschutzamt" in das "RLM" überführt und unterstand von nun an dem Reichsluftfahrtminister. August 1933, Einstellung der Ausbildung in Lipezk, Übergabe der Flugzeuge an Rußland Ende 1933. 01.September 1933, Hermann Göring hat am Tage vorher die Urkunde für seine Beförderung zum "General der Infanterie" mit Wirkung vom 01.09. bekommen, eine Umgliederung des "RLM" wurde in den folgenden Monaten durchgeführt. Nach dem 01.April 1934 wurden unter anderen auch 5 Aufklärungsstaffeln aufgestellt. Im März 1935 waren die 5 Aufklärungsstaffeln einsatzmäßig als Fronttruppenteile aufgestellt.
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Bis zum 30.September 1935 sollten
beschafft werden. Von dem Gesamtsoll hatte die Luftfahrtindustrie bis zum Jahresende die Hälfte ausgeliefert. Im gleichen Jahr wurden die Aufklärungsstaffeln in Fernaufklärer (F) und Nahaufklärer (H) untergliedert. Aufgabe der Fernaufklärer war die Durchführung der operativen Luftaufklärung für die höhere Führung, die Nahaufklärung diente im allgemeinen den Zwecken des Heeres. Die Zahl der Einsatzgruppen stieg 1938 auf 20 Aufklärungsstaffeln (H). Umrüstung der Staffeln auf Hs-126 wurde 1937 eingeleitet. Einsatz der Aufklärer am 12.März 1938 beim Einmarsch in Österreich. In der Zeit vom 01.-10.Oktober 1938 Einmarsch ins Sudetenland mit 30 Aufklärern.
In der Soll-Bedarfs-Berechnung war ein Soll-Bestand von 12 Flugzeugen je Staffel vorgesehen. Am 01.Juli 1939 waren 55 Aufklärungsstaffeln aufgestellt. Zu diesem Zeitpunkt waren vorhanden:
Die Ausbildung der Flugzeugführer erfolgte an A/B- und C-Schulen. Auf den A/B-Schulen wurden Flugzeuge verwendet bis zu einem höchst zulässigen Abfluggewicht von 5000 Kg, und auf den C-Schulen Flugzeuge mit einem entsprechenden Gewicht über 5000 Kg.
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Die Ausbildung der übrigen Besatzungsmitglieder, der Beobachter, Bordfunker und Bordmechaniker, erfolgte an entsprechenden Spezialschulen. Die Ausbildung der Beobachter dauerte ein halbes Jahr, die der Bordfunker ein Jahr. Die Aufklärer wurden speziell dahingehend geschult, um bei jeder Wetterlage gute Aufklärungsergebnisse für die Truppenführung zu erzielen. Aufklärer hatten die Aufgabe, der Führung so schnell wie möglich ein zuverlässiges Bild der Lage zu erbringen, dies erfolgte in der Regel durch Luftbildaufklärung. Über dem Gefechtsfeld wurden hierfür Nahaufklärer eingesetzt. Erstes Nahaufklärungsflugzeug der Luftwaffe war die in Lipezk erprobte He-46, ein zweisitziger abgestrebter Hochdecker, dessen Abwehrbewaffnung aus einem MG im Drehkranz für den Beobachter bestand und der als Ausrüstung ein Funk- und Lichtbildgerät mitführte. Verwendet wurde u.a. eine Zeiß Fliegerhandkammer C/5a, mit der sowohl Senkrecht- als auch Schrägaufnahmen im Luftstrom gemacht werden konnten. Bei Senkrechtaufnahmen mußte sich der Beobachter weit über das Außenbord legen um die Fliegerkammer zu bedienen. Ein Kradfahrer überbrachte dem Personal des Bildwagens in den meisten Fällen die vom Aufklärer abgeworfene Bildkassette. In der motorisierten Bildstelle wurde der Film in kurzer Zeit entwickelt und kopiert.
Im Nachfolgenden liste ich Aufbau, Umbau, Einsatzgebiete und andere Details der Aufklärungsgruppe 13 auf. Die Gruppe deshalb, weil in ihr zum ersten Mal das Wappen mit der Eule gezeigt wurde. Aufklärungsgeschwader 13:FStO Göppingen (Württemberg)(Lfl.3) mit nachfolgender Gruppe; wurde 1939 Stab KoLuft "H", HGr Nord im Polenfeldzug. Dann 1940 im Westfeldzug KoLuft HGr B. 1941 KoLuft Heeresgruppe Nord; Winter 1942/43 in der FpÜ gelöscht.Aufklärungsgeschwader 13:[wurde ab 10.39 - 03.42 KoLuft, erst bei HGr Nord, dann HGr B, danach HGr Mitte]1939 mit den Aufklärungsgruppen Gruppen 13 und 23 Kommodore01.09.39-26.10.39 Oberst Kieffer, MaximilianAufklärungsgruppe 13:FStO Göppingen (Lfl.3). Der Stab wurde bei Mobilmachung KoLuft 18 (im Westen) und 1941 KoLuft 9 (im Osten). Er bildete 1941 den Stab der Nahaufklärungs Gruppe 5 Ein 1942 gebildeter Gruppenfliegerstab 13 wurde 1942 Stab Nahaufklärungs Gruppe 2Die 5 "H"-Staffeln bei Kriegsausbruch und die später hinzugekommenen „H"-Staffeln 6 und 7 wurden 1942 Nahaufklärungsstaffeln; l./13 und 2./13 wurden 1943 in 11./13 und 12./13 umbenannt; die 3./13 wurde 2./4, die 4./13wurde 2./13, die 7./13 wurde 3./12; 5./13 und 6./13 wurden aufgelöst (6./13 nach Einsatz in Stalingrad). Gruppenkommandeure: ? ? ?Stab:Aufgestellt 01.10.37 in Brieg aus Stab/AufklGruppe 113, am 01.11.38 umbenannt in Stab/AufklGruppe 31 Wurde neu aufgestellt 01.39 in Göppingen. Am 26.08.39 umbenannt in KoLuft 5 Gruppenfliegerstab 13 wurde aufgestellt 04.41 und wurde 01.42 Stab/NAG 2 Aufklärungsgruppe 13 (4 E + )Aufgestellt am 01.Oktober 1935 als Fliegergruppe (H) Göppingen. Am 01.10.1936 in Aufklärungsgruppe 115, am 01.10.1937 in Aufklärungsgruppe 15 und am 01.11.1938 in Aufklärungsgruppe 13 umbenannt.Stab 1./-5.(H)/13 Standort Göppingen. (Nach Schmitz,P. unterstand die AufklGruppe 13 am 01.02.1945 dem LwKdo West und war in Ödheim (bei Neckarsulm)stationiert) Stab: Stellte 1939 KoLuft AOK 1* auf (am Westwall). 1940 Westfeldzug. 1941 Rußlandfeldzug, KoLuft AOK 9, im Februar 1942 aufgelöst. * nach Schmitz/Thies bei 18.Armee 1.(H)/13:Aufgestellt 01.10.37 in Brieg aus 1./AufklGruppe 113, am 01.11.38 umbenannt in 1./AufklGruppe 31Wurde neu aufgestellt ab 01.11.38 in Göppingen aus Teilen 1./AufklGruppe 15 10.42 umbenannt in 11.(H)/13 1.(H)/13 untersteht am 01.09.1939 dem IX.AK. Luftfahrzeug Soll 11 / Ist 11 Hs-126 Standort Worms.
1939 am Westwall Aufklärung für XXX.AK (Hs-126). 1940
Westfeldzug für XXX. und XXXVII.AK am Oberrhein (Hs-126,
Do-17 M und Me-109). Bei der Schlacht um England vorgesehen als
Nebelstaffel mit Hs-126, 1941 umbenannt in 1.(H)/13(Pz), im Rußlandfeldzug
Aufklärung für 20.PzDiv im Mittelabschnitt (Hs-126).
1942 wieder umbenannt in 1.(H)/13, eingesetzt bei NAG 11 im Mittelabschnitt. Umbenannt
in 11./13 (Hs-126), 1943 seit Sommer bei NAG 8, 1944 im Februar
umbenannt in 2./NAG 8, umgerüstet auf Me-109, eingesetzt
im Mittelabschnitt. Am 26.03.1945 bei NAG 8 in Fürstenwalde.
2.(H)/13:Aufgestellt 01.10.37 in Brieg aus 2./AufklGruppe 113 am 01.11.38 umbenannt in 2./AufklGruppe 31Wurde neu aufgestellt ab 01.11.38 in Göppingen aus Teilen 2./AufklGruppe 15.10.42 umbenannt in 12.(H)/13 2.(H)/13 unterstand am 01.09.1939 dem GenKdo Oberrhein. Luftfahrzeug Soll 12/ Ist 4 Hs-126, Standort Huchenfeld/Malmsheim.
1939 Polenfeldzug, Aufklärung für VII.AK in Mittelpolen (Hs-126). 1940 Westfeldzug für VII.AK über Luxemburg, Frankreich (Hs-126 und Do-17 M). Bei der Schlacht um England bei Lfl.2, II.Fliegerkorps. Bei neuer AufklGruppe (H)/41 als Nebelstaffel vorgesehen (Hs-126). 1941 Rußlandfeldzug, Aufklärung II.AK im Nordabschnitt (Hs-126). 02.42 bei NAG 15 im Mittelabschnitt (FW-189). 07.42-10.42 bei NAG 13, im Herbst umbenannt in 12./13, 1943/44 im Mittelabschnitt. Von Oktober 1943 bis Februar 1945 bei NAG 10, am 26.03.1945 als 12./13 beim NAG 15 in Bautzen. 3.(H)/13:Aufgestellt 01.10.37 in Brieg aus 3./AufklGruppe 113 (als Fernaufklärungsstaffel). Am 01.11.38 umbenannt in 3.(H)/AufklGruppe 31, wurde neu aufgestellt ab 01.11.38 in Göppingen aus 3./AufklGruppe 15, aufgelöst 01.43 nach schweren Verlusten in Stalingrad 02.43 neu aufgestellt als 3.(H)/13, wurde 04.43 2./NAG 43.(H)/13 unterstand am 01.09.1939 dem V.AK. Luftfahrzeuge Soll 12 / Ist 8 Hs-126, Standort Villingen bei Gießen.
1939 Westwall, Aufklärung für V.AK über Nordfrankreich (Hs-126). 1940 Westfeldzug für V.AK über Durchbruchstelle. Bei der Schlacht um England vorgesehen als Nebelstaffel (dafür Hs-126, für Aufklärung sechs Me-109). Ende 1940 zur Lehrtruppe nach Rumänien (Hs-126). 1941 im Balkanfeldzug Aufklärung für XLIX.,LI.,LII.AK, im Rußlandfeldzug für LIV.AK im Südabschnitt (Hs-126). 1942 bei NAG 8 im Süden der Ostfront, flog Aufklärung beim Kampf um Sewastopol im Juni 1942. Verbleib unbekannt, vermutlich in Stalingrad geblieben. (Schmitz/Thies, Die 3.Staffel wurde im Sommer 1943 als 2.Staffel zur NAG 4 versetzt.) 4.(H)/13:Aufgestellt 01.11.38 in Göppingen aus 4./AufklGruppe 15 01.43 umbenannt in 1./NAG 134.(H)/13 unterstand am 01.09.1939 der 4.PzDiv. Luftfahrzeug Soll 12 / Ist 9 Hs-126/He-46, Standort Kreuzburg Süd / Nord-Schlesien)
1939 Polenfeldzug, Aufklärung in Mittelpolen für 4.PzDiv (9 Hs- 126 und 3 He-46). Ende 1939 4.(H)/13(Pz). 1940 Westfeldzug für 4.PzDiv über der Durchbruchstelle (Hs-126). In der Schlacht um England für Aufklärung sechs Me-109, für Vernebelung Hs-126, verlegt Ende 1940 zur Lehrtruppe nach Rumänien (Hs-126). 1941 im Balkanfeldzug Aufklärung für XLI.AK, im Rußlandfeldzug für 14.PzDiv im Südabschnitt (Hs-126). 1942 wieder 4.(H)/13, bis Mai im Osteinsatz. Nach Westen verlegt, umbenannt in 14./13 und umgerüstet auf FW-190, Aufklärung über England 1943-45 Am 26.03.1945 in Gochsen/ Württemberg. (1941 in Rumänien vor "Barbarossa" Aufklärung über Constanza) 5.(H)/13:Aufgestellt 01.39 in Göppingen. Aufgelöst 03.42April 1940 in Trier-Euren, Verlegung ab 10.05.40 nach Luxemburg 5.(H)/13 unterstand am 01.09.1939 dem XIII.AK. Luftfahrzeug Soll 12 / Ist 11 He-46/He-45 Standort Juliusburg Süd / Nord-Schlesien.
1939 Polenfeldzug, Aufklärung für XIII.AK über
Mittelpolen (He-45 und He-46). Zum Jahresende umgerüstet
auf Hs-126, 1940 Westfeldzug, Aufklärung für XIII.AK
über Luxemburg und Frankreich. In der Schlacht um England
vorgesehen als Nebelstaffel (Hs-126). 1941 Balkanfeldzug und
Rußlandfeldzug, Südabschnitt. Aufklärung für
XXX.AK (Hs-126). Einsatz bis März 1942 dann aufgelöst.
(Wappenursprung: „Das sind doch kleine Fische“ (für Dummheiten) 6.(H)/13:1940 im Westen von 1.(H)/13(Pz) aufgestellt (Hs 126). 1941 Rußlandfeldzug, Aufklärung für 18.PzDiv im Mittelabschnitt bis November. 1942 als 6.(H)/13 mit FW-189 bei NAG 4 im Südabschnitt. In Stalingrad geblieben. März 1943 als 1./NAG 4 neu aufgestellt mit Me-109 Einsatz im Mittelabschnitt. Ende 1943 bei NAG 15, im April 1944 bei NAG 10, am 26.03.1945 bei NAG 4 in Danzig-Langfuhr. (Die Staffel befand sich aller Wahrscheinlichkeit nach am 12.Juni 1943 unter dem VIII.Fliegerkorps mit 2 Me-109 und 5 FW-189 in Charkow-Ost) 7.(H)/131940 im Westen von 2.(H)/13 aufgestellt (Hs-126). 1941 Rußlandfeldzug, Aufklärung für LVII.Panzerkorps im Mittelabschnitt. 1942 bei NAG 6 im Südabschnitt (Hs-126). Mit Teilen in Stalingrad geblieben. 1943 in Elbing Neuaufstellung mit Me-110 und Umbenennung in 3./NAG 12, im August 1943 als 2./ZG.76 zur Luftflotte Reich für die Heimatluftverteidigung. 11.(H)/13:Umbenannt 10.42 in Rußland von 1.(H)/13 in 11.(H)/13 und 02.44 umbenannt in 2./NAG 812.(H)/13:Umbenannt 10.42 in Rußland von 2.(H)/13 in 12.(H)/13Flugzeugbestand und Bewegungsmeldungen
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| Istbestand Monatserster | Zugang | Abgang | Istbestand Monatsletzer | |||||||||
| Datum | Anzahl | Muster | Insgesamt | Neufertigung | Reparatur | von anderen Verbänden | Insgesamt | durch Feindeinw. | ohne Feindeinw. | Überholung | an andere Verbände | Anzahl |
| 3.42 | 3 | Fw 189A-1 | 7 | 7 | - | - | - | - | - | - | - | 10 |
| 4.42 | 10 | Fw 189A-1 | - | - | - | - | 1 | - | - | - | 1 | 9 |
| 5.42 | 9 | Fw 189A-1 | - | - | -> | - | - | - | - | - | - | 9 |
| 6.42 | 9 | Fw 189A-1 | - | - | - | - | 2 | 2 | - | - | - | 7 |
| 0 | Fw 189A-2 | 1 | 1 | - | - | - | - | - | - | - | 1 | |
| 7.42 | 7 1 |
Fw 189A-1 Fw 189A-2 |
- | - | - | - | 3 | - | - | 3 | - | 4 1 |
| 8.42 | 4 | Fw 189A-1 | 2 | 2 | - | - | 3 | 3 | - | - | - | 3 |
| 1 | Fw 189A-2 | - | - | - | - | - | - | - | - | - | 1 | |
| 9.42 | 3 | Fw 189A-1 | 1 | 1 | - | - | - | - | - | - | - | 4 |
| 1 | Fw 189A-2 | 2 | - | - | 2 | - | - | - | - | - | 3 | |
| 0 | Fw 189A-3 | 2 | 2 | - | - | - | - | - | - | - | 2 | |
| 10.42 | 4 | Fw 189A-1 | - | - | - | - | 2 | - | - | 2 | - | 2 |
| 3 | Fw 189A-2 | - | - | - | - | - | - | - | - | - | 3 | |
| 2 | Fw 189A-3 | - | - | - | - | - | - | - | - | - | 2 | |
| 11.42 | 2 | Fw 189A-1 | - | - | - | - | - | - | - | - | - | 2 |
| 3 | Fw 189A-2 | - | - | - | - | - | - | - | - | - | 3 | |
| 2 | Fw 189A-3 | - | - | - | - | - | - | - | - | - | 2 | |
| 12.42 | 2 | Fw 189A-1 | - | - | - | - | 1 | - | - | 1 | - | 1 |
| 3 | Fw 189A-2 | - | - | - | - | 1 | - | - | 1 | - | 2 | |
| 2 | Fw 189A-3 | - | - | - | - | - | - | - | - | - | 2 | |
| 1.43 | 1 | Fw 189A-1 | 3 | - | 3 | - | - | - | - | - | - | 4 |
| 2 | Fw 189A-2 | 1 | - | 1 | - | 1 | - | - | 1 | - | 2 | |
| 2 | Fw 189A-3 | - | - | - | - | - | - | - | - | - | 2 | |
| 2.43 | 4 | Fw 189A-1 | 1 | - | 1 | - | 1 | - | - | 1 | - | 4 |
| 2 | Fw 189A-2 | - | - | - | - | - | - | - | - | - | 2 | |
| 2 | Fw 189A-3 | - | - | - | - | - | - | - | - | - | 2 | |
| 3.43 | 4 | Fw 189A-1 | - | - | - | - | 1 | 1 | - | - | - | 3 |
| 2 | Fw 189A-2 | 4 | 3 | 1 | - | 1 | 1 | - | - | - | 5 | |
| 2 | Fw 189A-3 | - | - | - | - | 1 | - | - | 1 | - | 1 | |
| 4.43 | 3 | Fw 189A-1 | 1 | - | 1 | - | - | - | - | - | - | 4 |
| 5 | Fw 189A-2 | - | - | - | - | 1 | - | - | 1 | - | 4 | |
| 1 | Fw 189A-3 | 1 | 1 | - | - | - | - | - | - | - | 2 | |
| 5.43 | 4 | Fw 189A-1 | 1 | - | - | 1 | 2 | - | - | 1 | 1 | 3 |
| 4 | Fw 189A-2 | 2 | 1 | 1 | - | 1 | - | - | - | 1 | 5 | |
| 2 | Fw 189A-3 | - | - | - | - | 2 | 1 | - | 1 | - | 0 | |
| 6.43 | 3 | Fw 189A-1 | 1 | - | 1 | - | 2 | - | - | 1 | 1 | 2 |
| 5 | Fw 189A-2 | 1 | - | 1 | - | 1 | - | - | 1 | - | 5 | |
| 0 | Fw 189A-3 | 1 | - | 1 | - | - | - | - | - | - | 1 | |
| 7.43 | 2 | Fw 189A-1 | - | - | - | - | 1 | - | - | 1 | - | 1 |
| 5 | Fw 189A-2 | 3 | 1 | 1 | 1 | 2 | 2 | - | - | - | 6 | |
| 1 | Fw 189A-3 | 1 | - | - | 1 | - | - | - | - | - | 2 | |
| 8.43 | 1 | Fw 189A-1 | - | - | - | - | - | - | - | - | - | 1 |
| 6 | Fw 189A-2 | 1 | - | 1 | - | 1 | - | 1 | - | - | 6 | |
| 2 | Fw 189A-3 | 1 | 1 | - | - | 1 | - | - | - | 1 | 2 | |
| 9.43 | 1 | Fw 189A-1 | 1 | - | 1 | - | 1 | - | 1 | - | - | 1 |
| 6 | Fw 189A-2 | 2 | - | 2 | - | 7 | 3 | 1 | 2 | 1 | 1 | |
| 2 | Fw 189A-3 | - | - | - | - | - | - | - | - | - | 2 | |
| 10.43 | 1 | Fw 189A-1 | 1 | - | - | 1 | - | - | - | - | - | 2 |
| 1 | Fw 189A-2 | 5 | - | 3 | 2 | - | - | - | - | - | 6 | |
| 2 | Fw 189A-3 | 2 | 1 | 1 | - | 1 | - | 1 | - | - | 3 | |
| 11.43 | 2 | Fw 189A-1 | - | - | - | - | 1 | - | - | - | 1 | 1 |
| 6 | Fw 189A-2 | - | - | - | - | 2 | - | 1 | - | 1 | 4 | |
| 3 | Fw 189A-3 | - | - | - | - | - | - | - | - | - | 3 | |
| 12.43 | 1 | Fw 189A-1 | - | - | - | - | - | - | - | - | - | 1 |
| 4 | Fw 189A-2 | - | - | - | - | 1 | - | - | 1 | - | 3 | |
| 3 | Fw 189A-3 | 1 | - | 1 | - | - | - | - | - | - | 4 | |
| 1.44 | 1 | Fw 189A-1 | - | - | - | - | 1 | - | - | - | 1 | 0 |
| 3 | Fw 189A-2 | 3 | - | 3 | - | 4 | 1 | - | 1 | 2 | 2 | |
| 4 | Fw 189A-3 | 3 | - | - | 3 | - | - | - | - | - | 7 | |
| 2.44 | 2 | Fw 189A-2 | - | - | - | - | 2 | - | - | - | 2 | 0 |
| 7 | Fw 189A-3 | 3 | - | 2 | 1 | 2 | - | - | - | 2 | 8 | |
| 3.44 | 8 | Fw 189A-3 | - | - | - | - | 2 | - | 1 | - | 1 | 6 |
| 0 | Fw 189A-2 | 2 | 2 | - | - | 1 | - | - | - | 1 | 1 | |
| 4.44 | 6 | Fw 189A-3 | - | - | - | - | 3 | 1 | 1 | - | 1 | 3 |
| 1 | Fw 189A-2 | 3 | 2 | - | 1 | 1 | 1 | - | - | - | 3 | |
| 5.44 | 3 | Fw 189A-2 | - | - | - | - | - | - | - | - | - | 2 |
| 3 | Fw 189A-3 | - | - | - | - | 1 | 1 | - | - | - | 2 | |
| 6.44 | 0 | Hs 126B-1 | 1 | - | - | 1 | - | - | - | - | - | 1 |
| 3 | Fw 189A-2 | 3 | - | 2 | 1 | 2 | 1 | 1 | - | - | 4 | |
| 2 | Fw 189A-3 | 1 | - | 1 | - | - | - | - | - | - | 3 | |
| 7.44 | 4 | Fw 189A-2 | 3 | - | 3 | - | 4 | 3 | 1 | - | - | 3 |
| 0 | Fw 189A-1 | 1 | - | 1 | - | - | - | - | - | - | 1 | |
| 3 | Fw 189A-3 | 2 | - | 2 | - | 2 | 2 | - | - | - | 3 | |
| 1 | Hs 126B-1 | - | - | - | - | 1 | - | - | - | 1 | 0 | |
| 8.44 | 1 | Fw 189A-1 | - | - | - | - | 1 | - | - | 1 | - | 0 |
| 3 | Fw 189A-2 | - | - | - | - | - | - | - | - | - | 3 | |
| 3 | Fw 189A-3 | 1 | - | 1 | - | 1 | - | - | 1 | - | 3 | |
| 9.44 | 3 | Fw 189A-2 | - | - | - | - | 1 | - | 1 | - | - | 2 |
| 3 | Fw 189A-3 | 1 | - | 1 | - | 1 | - | - | - | 1 | 3 | |
| 0 | Bf 110G-2 | 1 | - | - | 1 | - | - | - | - | - | 1 | |
| 0 | Bf 110G-3 | 4 | - | - | 4 | - | - | - | - | - | 4 | |
| 10.44 | 2 | Fw 189A-2 | 4 | - | - | 4 | 4 | 1 | 1 | 1 | 1 | 2 |
| 3 | Fw 189A-3 | 2 | - | 1 | 1 | - | - | - | - | - | 5 | |
| 1 | Bf 110G-2 | - | - | - | - | 1 | - | - | - | 1 | 0 | |
| 4 | Bf 110G-3 | - | - | - | - | 4 | - | - | - | 4 | 0 | |
| 11.44 | 2 | Fw 189A-2 | 2 | - | 2 | - | - | - | - | - | - | 4 |
| 5 | Fw 189A-3 | - | - | - | - | 1 | - | 1 | - | - | 4 | |
| 12.44 | 4 | Fw 189A-2 | - | - | - | - | 2 | - | 2 | - | - | 2 |
| 4 | Fw 189A-3 | - | - | - | - | - | - | - | - | - | 4 | |
| Istbestand Monatserster | Zugang | Abgang | Istbestand Monatsletzer | |||||||||
| Datum | Anzahl | Muster | Insgesamt | Neufertigung | Reparatur | von anderen Verbänden | Insgesamt | durch Feindeinw. | ohne Feindeinw. | Überholung | an andere Verbände | Anzahl |
| 7.44 | 0 | Fw 189A-2 | 3 | - | - | 3 | - | - | - | - | - | 3 |
| 0 | Fw 189A-3 | 1 | - | - | 1 | - | - | - | - | - | 1 | |
| 0 | Ju 87D-3 | 2 | - | - | 2 | 1 | - | 1 | - | - | 1 | |
| 8.44 | 3 | Fw 189A-2 | 1 | - | 1 | - | 1 | - | 1 | - | - | 3 |
| 1 | Fw 189A-3 | - | - | - | - | - | - | - | - | - | 1 | |
| 1 | Ju 87D-3 | - | - | - | - | 1 | - | - | 1 | - | 0 | |
| Flugzeuge | Besatzungen | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Verband | Flgz. Muster | Soll | Ist | Eins. | Soll | Ist | Eins. | Notes | |
| Unmittelbar unterstellt | |||||||||
| 12./13 | Me 110 Fw 189 Si 204 |
7 | 5 7 3 |
4 7 1 |
10 | 10 | 10 | - | |
| Baptistella, Helmut | Oblt | 11.(H)/13 | 31.08.1943 |
| Becker, Bruno | Uffz | 12.(H)/13 | 16.08.1943 |
| Becker, Ludwig | OFw | 7.(H)/13 | 17.05.1943 |
| Berndt, Fritz | Oblt | 1.(H)/13 | 02.07.1943 |
| Brendel, Hubert | Oblt | 3.(H)/13 | 05.11.1942 |
| Brummer, Josef | Lt | 11.(H)/13 | 31.03.1943 |
| Dietzsch, Erich | OFw | 12.(H)/13 | 12.07.1943 |
| Eichorn, Thomas | Fw | 7.(H)/13 | 17.05.1943 |
| Fauth, Wilhelm | OFw | 11.(H)/13 | 24.02.1944 |
| Greve, Fritz | OFw | 7.(H)/13 | 29.04.1943 |
| Grün, Friedrich | Fw | 12.(H)/13 | 17.10.1943 |
| Haehnke, Hans | Oblt | 7.(H)/13 | 04.06.1943 |
| Hahn, Fritz | Oblt | 12.(H)/13 | 29.04.1943 |
| Helmbold, Reinhard | Lt | 12.(H)/13 | 20.03.1943 |
| Henniger, Karl | Lt | 11.(H)/13 | 25.03.1943 |
| Hirsch, Fridl | Oblt | 12.(H)/13 | 26.12.1943 |
| Kaeber, Hellmut | Oblt | 12.(H)/13 | 12.07.1943 |
| Klie, Hermann | Oblt | 11.(H)/13 | 16.081943 |
| Kowatsch, David | Fw | 11.(H)/13 | 31.08.1943 |
| Lindig, Hans | OFw | 11.(H)/13 | 12.07.1943 |
| Lorenzen, Heinz | OFw | 11.(H)/13 | 27.10.1943 |
| Mayer, Herwig | Oblt | 11.(H)/13 | 29.03.1944 |
| Müller, Emanuel | OFw | 7.(H)/13 | 17.05.1943 |
| Parisius, Heinrich | Uffz | 12.(H)/13 | 31.03.1943 |
| Perignon, Theodor | Hptm | 1.(H)/13 | 11.05.1942 |
| Preussner, Paul | OFw | 7.(H)/13 | 17.05.1943 |
| Pörsch, Walter | Oblt | 7.(H)/13 | 17.05.1943 |
| Reinwald, Otto | OFw | 7.(H)/13 | 17.05.1943 |
| Richter, Hans-Günther | Hptm | 12.(H)/13 | 31.08.1943 |
| Rzepka, Siegfried | Uffz | 12.(H)/13 | 17.10.1943 |
| Samwes, Kurt-Viktor | Oblt | 12.(H)/13 | 12.07.1943 |
| Schillinger, Otto | Fw | 11.(H)/13 | 26.11.1943 |
| Schlüter, F.-Wilhelm | Lt | 1.(H)/13 | 17.10.1943 |
| Schreibmüller,Hans | Oblt | 12.(H)/13 | 17.10.1943 |
| Schröder, Heinrich | Oblt | 6.(H)/13 | 24.02.1944 |
| Schröder, Herbert | OFw | 7.(H)/13 | 31.03.1943 |
| Schröder, Herbert | Uffz | 12.(H)/13 | 12.12.1943 |
| Schütz, Rudolf | Oblt | 11.(H)/13 | 25.03.1943 |
| Schulz, Werner | OFw | 7.(H)/13 | 17.05.1943 |
| Smola, Rudolf | Oblt | 12.(H)/13 | 31.03.1943 |
| Stegmeier, Karl | OFw | 11.(H)/13 | 29.03.1943 |
| Töpfer, Werner | OFw | 11.(H)/13 | 12.07.1943 |
| Tränker, Albert | StFw | 7.(H)/13 | 04.06.1943 |
| Uebele, Friedrich | Oblt | 12.(H)/13 | 12.07.1943 |
| Wahl, Karl | Oblt | 11.(H)/13 | 02.11.1943 |
| Werner, Heinz | Oblt | 11.(H)/13 | 31.03.1943 |
| Wulff, Karl | Oblt | 12.(H)/13 | 31.08.1943 |
| Zywietz, Helmut | Oblt | 11.(H)/13 | 14.11.1943 |